Meyer Primoplan 1.9/75

Das ist der Start eines „rolling review“. 🙂

Ich blogge ja hin und wieder auf RetroCamera.de für Meyer Optik Görlitz und berichte von meinen Eindrücken zu den Objektiven, die sie mir ab und an mal zum Testen schicken. Dabei versuche ich immer, so objektiv 😉 wie möglich zu sein und mich nicht von dem beinahe freundschaftlichen Verhältnis zu den kreativen Jungs bei Meyer (Benedikt Hartmann) beeinflussen zu lassen. Es bringt ihnen ja nichts, wenn ich keine Kritikpunkte finde und mich zur „ultimativen Lobhudelei“ hinreißen lasse. So habe ich die unabstreitbaren Nachteile eines Somniums 85 ebenso erwähnt wie die eines Nocturnus 35.
Ich muss mir auch Einseitigkeit nicht vorwerfen lassen, habe ich doch z.B. den Hype um das Trioplan 100 nie verstanden. Das 58er Primoplan hat mich, als ich mit digitalen EOS-Kameras fotografiert habe, hingegen ziemlich begeistert. Und erst kürzlich haben mich zwei weitere alte Meyer-Objektive echt positiv überrascht: das Primagon 35 und das Primotar 50, zwei Objektive, die meist übersehen werden, weil sie nicht sehr lichtstark sind und so keinen Hype ausgelöst haben.
So neutral wie man dabei auch sein möchte, manchmal macht der Charakter eines bestimmten Objektivs es wirklich schwer, sich nicht von den Bildergebnissen mitreißen zu lassen, weil sie sehr, sehr gut den persönlichen Geschmack treffen, ohne dass man dies zu 100% begründen könnte. Das geht mir im Moment mit dem neuen Meyer Primoplan 1.9/75 so.

primo75a

Ich habe noch nicht ganz herausgefunden warum, aber die Fotos, die es (an der Sony A7 II) produziert, finde ich total klasse…

 

Mehr folgt…

Crazy Swirl

Nun, nachdem diesmal DHL eine ganze Woche gebraucht hat, um ein Paket aus Süd- nach Norddeutschland zu schicken, ist es inzwischen angekommen: mein neues Spielzeug – das LensBaby Twist 2.5/60 (mit Sony E Bajonett)…

Twist60w.jpg

Dieses Objektiv habe ich zum ersten Mal 2016 auf der Photokina an der Nikon Df ausprobiert. Eigentlich interessierte ich mich für das LensBaby Velvet 56, das mich aber auf der PK16 ziemlich enttäuscht hat – nicht nur der Hintergrund war unscharf.
Positiv überrascht hat mich aber die Abbildungscharakteristik des LensBaby Twist 60, von dem ich eigentlich gar nichts erwartet hatte. Bisher hatte ich mit dem LensBaby 2 gespielt und das war mehr oder weniger ein Spielzeug für witzige Effekte. Das Twist aber erstaunte mich: ein extremer Swirl im HG, das Haputmotiv aber scharf, beide Effekte per Blende steuerbar: Abblenden erhöht die Schärfe und reduziert den Swirl. Ziemlich cool.

Die Verarbeitung ist überraschend gut und das Objektiv (eine Fokus- und eine Objektiveinheit – die ausgetauscht werden kann, tolles System!) sehr solide. Es ist größer als ich in Erinnerung hatte, passt aber noch gut zur Sony.

Die Ergebnisse an der A7II sind ebenso schön, wie ich es an der Df in Erinnerung hatte. Leider habe ich damit bisher nur ein paar Portraits gemacht (dafür ist die Linse ja auch gedacht), die ich hier nicht zeigen kann. Aber selbst meiner Frau, die überkritisch bei eigenen Bildern ist, haben die Fotos damit sehr gut gefallen.

„Auflösung statt Tele“

… oder 51,2 Megapixel im digitalen Mittelformat.

Kürzlich hatte ich auf einem Treffen mit befreundeten Profi-, Semi-Profi- und Amateurfotografen die einmalige Gelegenheit, mit einigem High-End-Equipment zu fotografieren.

Zunächst aber trafen wir uns in kleiner Gruppe auf dem Feldberg (Taunus). Dort wurden ein paar „neue“ analoge Schätzchen herumgereicht:

Abends dann traf sich eine große Gruppe aus annähernd 20 Fotofans zum Schnacken, Essen und Fotozeugsbegrabbeln. Einer dieser „Foto-Kumpels“ hat beruflich Zugriff auf die stets neuesten Modelle. Diesmal hatte er eine Sony A9, eine Hasselblad X1D und eine Fujifilm GFX 50S mitsamt zahlreichen Top-Objektiven dabei.

Um alles wirklich auszuprobieren hätte man gut und gerne drei Treffen gebraucht, daher habe ich zunächst ein wenig „befingert“, ein bisschen herumgespielt und mich dann für zwei Schwerpunkte entschieden: den AF der Sony A9 spüren und mit der Mittelformat Fuji fotografieren. Mit der Hasselblad habe ich mich nur kurz beschäftigt.

 

Die X1D liegt gut in der Hand und ist für eine digitale Mittelformat-Kamera unglaublich kompakt. OK, manch einer sagt, es sei ja eigentlich gar kein „richtiges“ Mittelformat, da dies erst bei einer Größe von 6×4,5 cm beginne, doch der Sensor der Hasselblad ist mit 44×33 mm auf jeden Fall größer als das standard-liefernde „Kleinbild“ (36x24cm).
Die Bedienung der X1D ist … anders. Manchmal erinnert sie mich mehr an die Bedienung eines Smartphones, doch ich denke, wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, geht alles zügig von der Hand. Das gilt allerdings nicht für die Kamera an sich. Stets scheint sie sich für das, was sie tut ein wenig Zeit zu lassen. Der AF ist „ok“ aber wahrlich nicht flott. Sicher, die Hasselblad wird vermutlich auch nicht für Sportfotografie eingesetzt, sondern eher da, wo überlegt fotografiert wird, dennoch – und gerade im Vergleich zu anderen modernen Kameras – fällt die leichte Behäbigkeit auf.

Als ganz das Gegenteil davon hat sich die brandneue Sony Alpha erwiesen.

a9

Selbst mit dem eigentlich nicht wirklich berauschend schnellen (aber umwerfend guten) Sony FE 1.4/85 GM „flutschte“ der AF nur so von Ziel zu Ziel, wohl gemerkt in einem Innenraum bei mäßigem Licht! Als ich aber dann da neue FE 4.5-5.6/100-400 GM an der A9 hatte, war ich wirklich „baff“. Der AF war mit dieser Kombi so schnell, dass man beinahe keine Verzögerung mehr bemerkt hatt. Es war als fotografiere man mit hyperfokaler Einstellung. Wow!

Die dritte richtig teure Kamera im Bunde war dann die Fujifilm GFX 50S und als (schon ein bisschen) Fuji-Fan habe ich mich entschieden, damit dann draußen ein wenig zu fotografieren.

Es standen zahlreichen Objektive für die Fuji zur Verfügung. Da ich das bestmögliche Schärfe-Ergebnis herausholen wollte, um zu sehen, was in dem Sensor steckt, habe ich mich für das Fujinon GF 4/120 Macro OIS WR entschieden, dass – laut Fuji – ja Sensoren bis zu 100 MPix bedienen soll.

Die Ergebnisse haben mich wahrhaft „umgehauen“. Hier entstand dann auch der Titel für diesen Artikel: „Auflösung statt Tele“. Die Bildqualität schlägt alles, was ich bisher gesehen habe – und ich habe mit eigenen Kameras wie der Nikon Df oder der Sony A7II sowie mit fremden Kameras wie einer Sony A7RII oder einer Leica SL fotografiert!

Kommen wir nun zu den Bildern…

Motiv 1: City

Dieses Bild…

fujiffm

… ist ein Crop aus diesem Foto:

fujiffmfull

OK, das lässt sich so mit mehreren Kameras machen.

Motiv 2: Taube

Dieses Bild…

fujidove

… ist ein Crop aus diesem Foto:

fujidovefull

So langsam sehen Sie, was ich meine. Nicht wahr?

Motiv 3: Mond

Dieses Bild…

fujimond

… ist ein Crop aus diesem Foto:

fujimondvoll

Unglaublich, oder? Nochmals zur Klarstellung: die Fotos wurden mit einem 120mm-Objektiv aufgenommen, also mit einem Kleinbildäquivalent von ca. 90mm! Gewissermaßen ein kurzes Portraittele.

Motiv 4: Büros

Dieses Bild…

fujioffice

… stammt aus diesem Foto:

fujiofficefull

So langsam scheint mir, ist man nirgendwo mehr sicher vor Fotografen. 😉

Motiv 5: Brunnen

Aus diesem Foto:

fujimacrofull

… lässt sich diese „Nahaufnahme“ croppen:

fujimacro

Auch die Dynamik des Sensors ist mehr als beeindruckend.

Motiv 6: Stein

In diesem Foto scheint die linke obere Ecke völlig „ausgebrannt“:

fujiplate

Nach ein paar Klicks, sind dort wieder Wolken zu sehen:

fujiplaterecov

Ich habe zwei weitere Fotos auf eine Dropbox hochgeladen und freigegeben.
> Hier < und > hier < können sie in voller Auflösung heruntergeladen werden.

Viel Spaß!

Vielseitigkeit

Das ist nicht nur etwas, die mir an Menschen sehr wichtig ist, sondern auch etwas, das auf einige Kamera zutrifft – in besonderem Maße auf die Sony A7II.

Durch den Sensor in Kleinbildgröße und das äußerst kurze Auflagemaß hat die Kamera nicht nur genügend Leistungsreserven sondern eben auch eine Konstruktion, die es ermöglicht, eine riesige Auswahl an Objektiven zu verwenden, indem man ältere, manuelle Objektive adaptiert. Die „Altglasfans“ haben daher die Sony A7-Reihe auch jauchzend aufgenommen.

Von der ersten Version war ich ja gar nicht so angetan, die zweite aber gefällt mir sehr gut.

Hier möchte ich nun zwei Kombinationen vorstellen, die das extrem breite Spektrum an Möglichkeiten aufzeigen.

  1. AF mit Objektiven für andere Kameras

Für die Sony A7II gibt es eine kleine Auswahl an AF-Adaptern, mit denen man Objektive anderer Hersteller mit Autofokus (!) nutzen kann, obwohl diese gar nicht für das FE-Bajonett gebaut wurden. Das funktioniert (mal mehr, mal weniger) für Nikon AF, Canon EOS, Minolta/Sony A und Sigma AF-Objektive.

Ich habe mir, aus Preisgründen, solch einen Adapter für EOS-Objektive besorgt:

a7spec2

Zwei verschiedene Adapter habe ich ausprobiert: einen „noname“ und einen Fotodiox. Der „noname“ China-Adapter funktioniert mit dem 24-85 leider gar nicht (da tut sich überhaupt nichts) und mit dem EF 1.8/50 II reagiert der AF zwar, findet aber keinen Fokus. Das was also eine Enttäuschung. Allerdings muss ich zugeben, dass keines der beiden Objektive auf der Kompatibilitätsliste genannt wurde.

a7spec1

Mit dem Fotodiox-Adapter funktioniert das 50er leider auch nicht, dafür aber das 24-85 (im Bild) sehr gut! Und das war mir wichtig, denn genau solch ein Objektiv fehlt mir im Programm von Sony.

2. „Uralt“-Objektive

Auch ganz alte Objektive lassen sich mit ein wenig Kreativität an eine Sony A7 adaptieren. Entweder per Balgen, per Ausschlachtung eines defekten Objektivgehäuses oder per Zwischenringe lässt sich das Auflagemaß ausgleichen.

Die wohl elegenteste Lösung ist aber meines Erachtens ein 3D-Druck. Ja, in der Tat, sowas geht heutzutage:

a7spec3

So kriegt man ein Agfa Apotar 4.5/85 an eine Sony A7II. Und zusätzlich lässt sich auch eine passende Streulichtblende „ausdrucken“. 😉

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Klar, mag das „nerdy“ oder „freaky“ erscheinen, aber es macht einen Heidenspaß! 🙂

Ein kleiner Versuch…

Man hört ja dieses und jenes, wenn man sich mit Kamerafreaks unterhält. Die einen meinen, ein Sensor könnte gar nicht hochauflösend genug sein. Die anderen glauben, dass 16 Megapixel in jedem Fall ausreichen, wahrscheinlich sogar nur 12, vermutlich sogar 10 oder 8.

Natürlich hängt es davon ab, für was man denn ein Foto macht. Dabei kommt es nicht einmal auf die Größe des Ausdrucks an (je größer ein Ausdruck, desto weiter steht man davon weg, was wiederum die notwendige Auflösung verringert). Wir haben in unserem Wohnzimmer einen 90×60 Print hängen, mit einem Foto, das ich in London mit einer Sony HX20 Kompaktkamera gemacht habe. Da stören keine Pixel oder sowas!

Ein bisschen Theorie dazu von mir finden Sie hier…

Wer Crop-Reserve braucht, weil er aus einem Normalbrennweitenbild ein Telefoto machen möchte oder muss, der ist über jedes zusätzlichen Megapixel dankbar. Wer doppelseitige Magazinfotos aufnehmen muss, der kann gar nicht genug Auflösung haben – die ArtDirectoren schreiben einem ja bisweilen heftige Zahlen ins Weißbuch.

Doch wer Ausdruck bis max. 13×18 macht, muss der wirklich eine hochauflösende Kamera haben?

Ich möchte das hier einmal übertreiben und Ihnen drei Fotos des gleichen Motivs auf dieser Website zeigen. Eines wurde mit einer Sony Alpha 7 II mit Voigtländer Ultron 2/28 bei Blende f/5.6 gemacht, eines mit einer Leica M8 und Leica Elmarit-M 2.8/21 bei Blende f/4.5 und eines mit einer Sigma DP1s mit einem Sigma 4.0/16. Damit wurde jedes der Bilder mit einer kleinbildäquivalenten Brennweite von 28mm und einer kleinbildäquivalenten Blende von etwa f/5.6 aufgenommen, jeweils mit ISO 100 (Leica 160). Der Unterschied allerdings liegt in der Sensorauflösung: die Sony liefert 24,3 MPix (auf „Vollformat“-CMOS), die Leica 10,3 MPix (auf „APS-H“-CCD) und die Sigma (sage und schreibe) 4,7 MPix (auf „APS-C“, allerdings mit Foveon-Sensor). Im Grunde jeweils etwas mehr als das Doppelte im Vergleich zum nächst „kleineren“ Sensor. Jedes Foto wurde auf 1200×800 Pixel verkleinert. Farblich sind die Fotos nicht gleich. Man sieht vor allem noch Unterschiede im Blau, aber darauf kommt es hier ja gar nicht an.

Ich werde nicht dazu schreiben, welches Bild mit welcher Kamera aufgenommen wurde und möchte Sie bitten, selbst einmal zu raten, um zu sehen, ob man bei solche kleinen Formaten wirklich einen Unterschied erkennen kann.

8_100
Bild 1
7_100
Bild 2
2_100
Bild 3

Können Sie die Fotos den Kameras zuordnen?

Ich würde mich über Ihre Vermutungen in den Kommentaren sehr freuen. 🙂

(Ich habe übrigens auch noch Fotos bei ISO 320/400 gemacht. Da sieht es schon ganz anders aus und bei ISO 800 und höher wäre es sehr leicht.)

Auf Facebook in der Gruppe „Systemkamerafreak“ findet die Abstimmung auch statt:
>>  https://www.facebook.com/Systemkamerafreak/

Wenn ein Freund zu Besuch…

… in die Marburger Gegend kommt und die ältere Schwester der neuen Kamera mitbringt – und dann auch noch das Wetter passt! – dann MUSS man sich die Mittagspause einfach irgendwie freischaufeln.

Sony_x2a
Meine neue A7II (linke) bekam Besuch von ihrer älteren Schwester, der A7 von Felix. 😉
Sony_x2b
Wie sich das für die ältere Dame gehört, hatte sich die A7 „in Schale“ geworfen und ein kleines Ledermänntelchen angezogen. Sie wirkt direkt größer dadurch, nicht wahr? 😉

Da ich nicht so viel Zeit hatte, trafen wir uns an der Burgruine Frauenberg, um zu „schnacken“, zu „knipsen“ und um einen Kaffee zu trinken.

Am meisten haben wir mal wieder gequatscht, zum Kaffee sind wir auch gekommen, nur fotografiert haben wir nicht ganz so viel.

Immerhin habe ich mal ein paar manuelle Objektive an der A7II ausprobieren können.

Das Micro-Nikkor-P.C 3.5/55 macht – verbunden durch den K&F-Adapter – auch an der Sony eine hervorragende Figur:

frauenbergfelix2

Daraus ein 100% Crop:

frauenbergfelix2crop

Und das alte Meyer-Optik Göritz Primagon 4.5/35 (mit M42-Schraubgewinde) hat mich regelrecht aus den Socken gehauen:

Es zeigt nicht die Bilder, die man mit modernen Objektiven machen würde, aber es ist knackscharf und hat einem ganz besonderen Charakter!

Ich muss meinem guten Freund Jörg mal wieder zustimmen: Die Sony A7 II ist zur Zeit die beste Kamera für das Adaptieren von manuellen Objektiven! So toll die Fujis auch sind, die kommen da nicht ran…

Felix, sowas müssen wir öfters machen!!

Unverhofft kommt… ähm… manchmal!

Kennen Sie das? Sie sind total zufrieden mit dem, was sie so an Kamera-Ausrüstung haben. Die ganz leise Lust auf eine spiegellose Kamera mit Kleinbild-Sensor und kurzem Auflagemaß tun Sie als Hirngespinnst ab. Sie haben doch alles, was Sie benötigen – und mehr. (Kennen Sie nicht? OK, dann unterscheiden wir uns doch. 😉 )

Falls Sie das Gefühl kennen und rundum glücklich sind mit Ihrem „Foto-Equipment“, was machen Sie, wenn ein guter Fotofreund von Ihnen, der zudem noch ein überaus netter Mensch ist und zu 100% zuverlässig, seine Sony Alpha 7 II verkaufen möchte. Genau die Kamera, die zu diesem leichten Lustgefühl passt wie der berühmte Deckel auf den Topf?
Sie beginnen zu überlegen, nicht wahr?
Vielleicht nehmen Sie sogar schnell über Facebook oder WhatsApp Kontakt auf und fragen ganz unverbindlich einmal nach, ob denn die Kamera schon verkauft sei.
Wenn Ihnen dann noch mitgeteilt wird, dass sie noch verfügbar ist, fangen Sie sofort an, Ihre Finanzen zu durchdenken und mehrere Konstellationen durchzuspielen.
So ging es mir zumindest. Genau so!

Das Ende vom Lied sehen Sie hier:

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Ich weiß, vermutlich erklären 90% von Ihnen mich nun für völlig verrückt. Was soll ich machen? Es ist mein Hobby und meine Leidenschaft. Die Begeisterung für eine wunderbare Technik, die sich zudem noch kreativ nutzen lässt, kennt bei mir nur sehr vage Grenzen.

Also wurde schnell ausgemacht, dass die Kamera einen Tag für mich reserviert wird, weil ich nochmals drüber schlafen wollte. John, mein Fotofreund, hat mir zwar einen echt fairen Preis gemacht, aber das war doch eine Summe, über die man nicht mal eben aus einer Laune heraus entscheidet. Davon kann eine vierköpfige Familie einen Monat lang sehr gut leben. Das muss man mit seinem Gewissen schon ausmachen können. Als John mir aber darüber hinaus ein noch besseres Angebot für ein Set aus Kamera und a7ii2Techart Pro Adapter machte, mit dem ich meine Leica-M-Objektive per Autofokus nutzen kann – ich konnte den auf einem Treffen in Trier im Sommer 2016 begeistert ausprobieren – hat meine Nachdenkzeit keine Nacht sondern nur ein paar Stunden gedauert. Der Deal war besiegelt. (Wo ist das „Rot-werd-Emoticon“?) An dieser Stelle nochmals ganz herzlichen Dank, John – auch dafür, dass du so ein toller Mensch bist!

Die Zeit bis zur Lieferung nutzte ich, um Ersatzakkus und passsende Adapter zu besorgen, so dass gestern das Set komplett in meinen Händen lag.

a7ii3

Damit kann ich folgende Objektive an der A7II nutzen:

  • Leica M (manuell und per AF)
  • Leica R
  • Minolta MD/SR
  • M42, Nikon AI/F, Pentax K und EXA am EOS-Adapter

Und ein Nikon-Adapter mit Abblendeeinrichtung ist unterwegs zu mir.

Mit den Adaptern hatte ich bisher übrigens sehr viel Glück, denn obwohl ich zunächst zu den günstigen Modellen gegriffen habe, sind sie sowohl alle mit der A7II kompatibel als auch überraschend gut verarbeitet und passgenau. Super!

Da ich das Wochenende (mal wieder) am Schreibtisch arbeiten musste, hatte ich noch keine Zeit, „richtige“ Fotos zu machen. Doch was ich bei den ersten spielerischen Probeschüssen gesehen habe, hätte mich mehrfach vom Hocker gehauen, so ich denn auf einem gesessen hätte. 😉

 

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Leica Summicron-M 2/50, Techart Pro AF Adapter, Sony A7II

WOW! Das Teil macht Spaß! Kein Vergleich mit der ersten Version der A7, die ich damals ja nicht sooo gut fand. Da habe ich eine ganze Menge zum Spielen und Ausprobieren vor mir. Ich freue mich schon…

 

(Und ja, lieber Jörg, das ist dein Gurt, der nun die Alpha schmückt. Passt hervorragend zu ihr, nicht wahr?)