Was für ein Wochenende!

Was für ein tolles Wochenende. Erst der letzte Schultag vor den Sommerferien, dann ein cooles Shooting mit Jugendteams der Marburg Mercenaries, ein Nachbar bringt mir ein Paket mit einem überraschenden Geschenk eines Freundes, Deutschland gewinnt 20 Sekunden vor Schluss, meine Tochter hat ihren ersten Auftritt als Cheerleader (Super!), ich sehe einen guten Freund wieder und schließlich gewinnen die Mercenaries gegen Ingolstadt und ich durfte wieder an der Sideline fotografieren. Wow!

Nachdem ich heute noch ein bisschen Bürokratie in der Schule erledigt habe, steht nun noch etwas Gartenarbeit an und dann kann der Urlaub beginnen…

Ach ja, da war doch noch was: die wunderbare Auswahl, welche Kameras usw. man mit in den Urlaub nimmt. Da freue ich mich drauf! 😉

Ein wunderbarer Tag bei Leica

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Am vorgestrigen Samstag hatte ich die Gelegenheit bei und mit Leica die Eröffnung des neuen Abschnittes des Leitz-Parks zu feiern. Einer Einladung sei Dank konnte ich mich anmelden und mich für diverse Vorträge eintragen.

Zunächst musste man sich registrieren und bekam ein Gummiarmband, mit dem man dann Zugang zu den einzelnen Veranstaltungen bekam. Gleichzeitig wurde einem das persönliche Programm ausgedruckt und auf den Veranstaltungsflyer geklebt. Das war schon richtig professionell.

Nach der Begrüßung durch Andreas Kaufmann und Udo Zell, den Chef der Leica Akademie, stellten einige Verantwortliche die weltweiten Zweigstellen der Akademie vor: Singapur, Australien, USA etc.

Der erste Vortrag, zu dem ich ging, war „Right Beside You“ von Julia Bauer, die uns erläuterte, wie man das „extraordinary“ im „ordinary“ sehen kann.

Nach einem kurzen Lunch aus dem Smoker – Leica hatte auf einer Art Piazza für Angebote zum Essen und Trinken gesorgt – hörte ich mir die souveräne Präsentation des neuen Buches „Museum Leica“ von meinem Leica-Historica-Freund Lars Netopil an. Dieses Buch ist faszinierend und umwerfen schön zu gleich. Das wird wohl bald in mein Regal wandern. 😉

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Danke an Leica-Freund David Pitzer für das Foto. 🙂

Anschließend ging ich zu Stefan Rosenboooms „Dort wo das Sehen so spannend ist“. Ein Vortrag mit unglaublich schönen Fotos seiner Reisen und Akademie-Kurse, bevor uns Peter Karbe, Chef der Objektivkonstruktion bei Leica, an seiner Kompetenz zum Thema „Objektive für kompakte Systemkameras“ teilhaben ließ und historisch wie aktuell hochinteressante Bereiche ansprach.

Inzwischen war es Nachmittag und so langsam ließ die Konzentration nach, so dass ich mir nicht sicher war, ob ich auch noch zum letzten Vortrag gehen sollte. Zum Glück habe ich mich aufgerafft! Ich hätte ein Highlight verpasst: Craig Semetko sprach über „die Macht des Zufalls“, wobei diese deutsche Übersetzung nicht die Vieldeutigkeit des Begriffes „Serendipity“ wiedergibt, um den Semetko seine hervorragende Präsentation aufbaute. Wunderbare Fotos kombinierte er mit einem fantastischen Talent, Geschichten zu erzählen und Pointen in perfektem Timing zu setzen. Man merkt sofort, dass er in seinem Vor-Fotografen-Leben Comedy-Autor war. Unterhaltsam und erleuchtend!

Danach hatte ich etwas mehr Zeit mich mit befreundeten und bekannten Leica-Fotografen zusammen zu setzen. Der soziale Aspekt ist auf solch einem Event enorm wichtig. Wir hatte eine wunderbare Zeit mit interessanten Gesprächen und befreiendem Lachen.

Gegen 20 Uhr versammelten sich diejenigen, die noch durchgehalten haben, im Festzelt und warteten auf das von Leica angekündigte Überraschungskonzert. Ein Salzburger Blechbläser-Quartett namens „Blechlust“ eröffnete den musikalischen Teil, bevor als Höhepunkt der Jazz-Trompeter Till Brönner, einer der Weltbesten seiner Zunft, auf der Bühne für uns sein unglaubliches Talent und Können zeigte. Ergänzt wurde dies durch ein Duett aus den USA und einen virtuosen Geiger. Ein tolles Erlebnis!

Müde aber hochzufrieden und mit der angenehmen Gewissheit im Bauch, dass es immer wieder schön ist, seine Leica-Freunde zu treffen und Zeit mit ihnen zu verbringen, fuhr ich nachts nach Hause. Ich hätte mir durchaus vorstellen können, noch ein paar weitere Freunde dort zu treffen – doch wenn sie in Sachen Oldtimer, Nordsee-Lauf oder Norwegen-Roadtrip unterwegs sind, dann können sie eben nicht nach Wetzlar kommen. Nicht wahr, Olaf, Dirk und Jörg? 😉

 

Ein Fest(ungs)-Tag mit Meyer-Optik

Oh weh! Schon wieder so ein Wortspiel. Wieso nur? Na, weil ich eben so bin. 😉

Gestern verbrachte ich den Tag auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz auf Einladung von Meyer-Optik Görlitz. Für mich war es ein „Fest-Tag“, denn es war nicht nur der erste komplett freie Tag, den ich seit Wochen hatte, ich durfte auch mit so ziemlich all den lieferbaren Objektiven von Meyer-Optik spielen – und ein tolles Modell hatten sie auch noch organisiert. Doch Schritt für Schritt…

Nachdem wir, ein kleiner Kreis von Fotografen, eingetrudelt waren wurde zunächst der Tag bei einer Tasse Kaffee besprochen. Benedikt Hartmann von Meyer-Optik informierte und kurz und kurzweilig über die Geschichte der Objektive – im Gegensatz zu den oft von vielen in Foren geargwohnten Bedenken auch sehr offen.
Den Vormittag verbrachten wir damit, die Objektive aus dem Peli-Case zu nehmen und auszuprobieren, um herauszufinden, welches „unser“ Objektiv für den Nachmittag werden sollte. Ich adaptierte die Objektiv-Typen an meine Sony A7II und konzentrierte mich in erster Linie auf diejenigen, die ich noch nicht kannte.

 

Besonders gespannt war ich auf den Prototypen des APO-Makro-Plasmat 105, den Benedikt auch dabei hatte. Meine Wahl für den Nachmittag fiel auf diesen Prototypen und auf das Nocturnus 0.95/50 III.
Nach dem organisierten Mittagessen verlegten wir die Location etwas weiter und Benedikt überraschte uns mit einem Profi-Modell, von dem wir Portraits fotografieren durften. Da die Gruppe sich nicht nur sehr gut verstand sondern auch familiär-klein war, artete das auch nicht in ein „Rudel-Schießen“ aus, im Gegenteil, es ermöglichte uns individuell mit der zauberhaften und durch und durch professionellen Yaiza Hofmann zu arbeiten. „Arbeiten“? Nein, das war das reinste Vergnügen. Die Chemie stimmte und das Wetter bot uns tolle Möglichkeiten.

Hier eine kleine Auswahl der Ergebnisse:

Alle Fotos sind nur „quick’n’dirty“ bearbeitet, ich wollte ja herauskitzeln, was mit den Objektiven so möglich ist und wo die Besonderheiten der Linsen liegen.

Benedikt, Yaiza, das hat einen Riesenspaß mit euch gemacht. Danke!!