Neues von Meyer…

Inzwischen habe ich wirklich gute Kontakte zu Meyer Optik Görlitz. So manches mal bin ich deshalb schon angefeindet worden. Ganz ehrlich? Das ist mir sowas von egal. Wer sich über Geschäftsideen und -modelle aufregt ohne sie hinterfragt und ohne mit den Menschen dahinter gesprochen zu haben, dem muss ich meine Aufmerksamkeit nicht leihen.

Man muss MOG nicht gut finden, man darf sie selbstverständlich auch kritisieren, die Macher von MOG sind sich selbst absolut bewusst, wo sie Fehler begangen haben. Doch einfach alles über einen Kamm zu scheren, was sie machen, ist weder fair noch klug.

Es gibt Objektive von MOG, von denen bin ich kein großer Fan. Es gibt aber auch welche, die finde ich ganz fantastisch. Darüber habe ich schon mehrfach berichtet.

Was ich aber ganz außergewöhnlich finde ist der Mut, die „Chuzpe“ von MOG, immer wieder neue Wege zu gehen und spannende Projekte zu starten.

So zum Beispiel jetzt: zwei hochlichtstarke Objektive für Leica M.

Nocturnus 0,95/75
Nocturnus 0.95/50

Das sind brandneue, exklusive Bilder. RetroCamera zeigt sie als eine der ersten Websites überhaupt. Bitte sehr, nichts zu danken. 😉

Endlich mal wieder…

… in Sachen „Foto“ unterwegs. 🙂

Nachdem ich vor 10 Tagen schon zum Leica Historica Wochenende konnte, hatte ich vorgestern die Chance, die Marburg Mercenaries zu fotografieren. Wie schon im letzten Jahr standen Spielerportraits auf dem Plan. Jetzt können sich die Fans auf der Website ein Bild machen, wie die Spieler ohne Helm aussehen. 😉
Zusätzlich habe ich aber auch ein bisschen um das erste Heimspiel herum fotografiert. Während des Spiels habe ich lieber zugeschaut. Es ist viel zu spannend, um da mit der Kamera herumzulaufen und entscheidende Szenen festzuhalten. Da bin ich froh, dass ich Fan bin und nicht der lokale Pressefotograf, der „liefern“ muss. 😉

Mercenaries

Das Spiel, das „wir“ 33:7 gegen die Kirchdorf Wildcats gewonnen haben, war ein fantastischer Einstieg in die Saison, auf die ich mich riesig freue. Doch was noch mehr zählt ist, dass die Jungs im Team und alle Menschen, die gewissermaßen „drumherum“ dazu gehören, einfach spitze sind! Es wirkt wie eine große Familie, die Stimmung ist großartig und das überträgt sich auf die Fans, die zum ersten Heimspiel in beachtlicher Zahl erschienen waren – über 1400 Zuschauer versammelten sich im Marburger Georg-Gassmann-Stadion! Alle kommen zusammen, um eine Party zu feiern. Wobei es – im Gegensatz zum Fußball – keine Hooligans und dergleichen gibt. Man ist gut gelaunt und erfreut sich am faszinierenden Sport. So soll es sein.

Wer Interesse hat, mal zu einem Spiel zu kommen, es gibt noch einige Möglichkeiten:
GAMEDAY

 

 

 

Es ist nicht zu fassen…

Seit fast 1 1/2 Monaten kein Blog-Artikel mehr. Es ist aber auch wirklich der reinste Wahnsinn, was bei mir beruflich gerade so abläuft. Ich kenne es ja, dass es viele Phasen gibt, in denen mein Job, oder besser meine Jobs (Schule, Uni, Lehrbuch) hochintensiv sind, aber sowas wie in den letzten beiden Monaten habe ich selten erlebt. Und das geht noch den ganzen Mai über so weiter…

Besonders bedauerlich ist es, weil ich so einges zu berichten hätte! Ein paar neue, spannende Sachen sind bei mir eingezogen, das Leica Historica Frühjahrstreffen (inkl. der Solmser Börse) hat stattgefunden, ich war mit der Familie ein paar Tage nach Ostern in London … aber zu mehr als für Instagram hat es einfach nicht gereicht.

Daher an dieser Stelle nochmal mein Instagam-Acount. (Darf gerne „gefollowed“ werden.)
Und hoffentlich bald wieder mehr hier im Blog…

 

Schon wieder…

Schon wieder seit drei Wochen kein Blog-Artikel. Tut mir aufrichtig leid.
Schon wieder liegt es an der Arbeitsbelastung, die mein Beruf in vielen Phasen mit sich bringt. Ich will hier nicht jammern. Ich liebe meinen Job. Ist halt leider nur so, dass er mir oft nicht die Zeit für’s Hobby lässt, die ich gerne dafür hätte.
OK, wenn ein grippaler Infekt der ganzen Kernfamilie dazu kommt, hilft das auch nicht wirklich weiter. 😉 Aber zumindest das ist inzwischen vorbei.

Jetzt heißt es nach vorne schauen, der Frühling wird irgendwann da sein und mit ihm längeres Tageslicht. Da schlagen die Fotografenherzen höher.

Es steht einiges an – und ich habe einiges nachzuholen. Über mehrere neue kleine „Items“ muss ich berichten, eigentlich auch über die eine oder andere Software und bzgl. Leica wird es in diesem Frühjahr und Sommer auch wieder spannend. Man sieht, meine Themen gehen mir gewiss nicht aus.

So, und damit dies nicht nur ein Text wird, hier schonmal ein Foto, das ich kürzlich im St. Georgs Dom zu Limburg gemacht habe:

 

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Sony A7II & Voigtländer 5.6/10 (im Handy Q’n’D bearbeitet).

 

Zeit für’s Hobby…

… oder warum sind immer Konferenzen, wenn wir tolles Wetter haben? 😉

Jeder kennt das. Man hat ein Hobby, oder zwei, und man liebt es, Zeit damit/dafür zu verbringen. Aber genau dies, die Zeit, ist oft das Problem. Wenn der Job den Tag schon gut ausfüllt und das Zuhause auch ein wenig Zuwendung braucht, dann gehören die restlichen Stunden der Familie und für die Hobbies bleibt nichts mehr übrig.
Das sollte nicht so sein. Natürlich darf die Zeit für die Familie nicht geopfert werden, der Job sorgt dafür, dass man sich Haus und Hobby leisten kann und die Arbeit im und am Haus macht sich auch nicht von alleine. Doch irgendwie und irgendwo muss man doch etwas abzweigen können, damit die Kamera- oder die Sporttasche nicht schon wieder zwei Wochen unangetastet in der Ecke steht – oder der Blog sich nach Worten sehnt.

Ich glaube, wenn ich darauf eine brillante Antwort wüsste, liefe das Geldverdienen ganz von alleine. 😉

Eine Lösung ist es, so denke ich, die Hobbies irgendwie in den Alltag zu intergrieren, was – je nach Job – gut oder weniger gut funktioniert. Wer in einer Stadt arbeitet und regelmäßig eine Mittagspause machen kann, der kann ein Fotohobby sehr gut integrieren. Als Lehrer im ländlichen Bereich, ist das kaum möglich und auch von den Motiven her wenig interessant. Daher bin ich dankbar, zum einen eine Interessen-Heimat bei Leica Historica gefunden zu haben und zum anderen Freunde zu haben, mit denen ich Hobbies teile. So kommt es doch eher einmal dazu, dass einer von uns eine Idee hat und man sich dafür etwas Zeit nicht nur freiräumen will, sondern auch freiräumen MUSS. Und dann macht man das auch.

So freue ich mich zum Beispiel sehr auf den 28.02., an dem ich mich mit einem sehr guten Freund zu einem Vortrag bei Leica treffe. Die Idee dazu hatten wir beinahe zeitgleich, die erste Initiative kam von ihm. Solche Freunde braucht man! 🙂

Ein wirklich kompaktes Set

Es mag ja tatsächlich noch den einen oder anderen geben, der mit einer Nikon1-Kamera fotografiert. Hmm… das klang jetzt viel böser als es gemeint war! Die kleine Nikon hat nie eine große Bedeutung im Markt der „Spiegellosen“ gehabt. Vielen war der CX-Sensor einfach zu klein mit seinem „2,7fach Crop“. Da halfen auch die zahlreichen Modellversionen nichts. Daher sieht man nur selten einen Nikon1-Fotografen.

Allerdings ist das System besser als sein Ruf, die Kameras waren nur viel zu teuer. Ich hatte mal ein nettes Set der ersten Generation, eine Nikon1 V1 (die nach einer Weile für die Hälfte der UVP zu bekommen war), das richtig gute 18,5mm „Normalobjektiv“ sowie zwei Zooms, das 10-30 und das 30-110. Der AF war damals m.E. sensationell schnell. Das alles habe ich wieder verkauft, weil ich es kaum mehr genutzt hatte und das Geld für eine andere Anschaffung gebrauchen konnte.

Was allerdings nicht zu verachten war: dieser recht kleine Sensor eignet sich toll, um „C-Mount“-Filmobjektive zu verwenden, deren Bildkreis häufig zu knapp ist für einen µ4/3-Sensor, geschweige denn APS.
Blöderweise kann die Nikon1 nicht mit Objektiven „messen“, die keinen Chip haben. Was sich Nikon dabei gedacht hat, kann ich mir bis heute nicht erklären. Doch auch dafür gibt es „Work-arounds“.

Nun gut, zurück zum eigentlichen Anlass für den Artikel…

Inzwischen gibt es die erste Genration, vor allem die J1 ohne Sucher, für wirkliche kleines Geld gebraucht zu kaufen. Dies war auch der Grund, warum ich mir erst kürzlich eine solche Nikon1 J1 besorgt habe – und die Tatsache, dass man mit dieser Kamera sehr coole Zeitlupenaufnahmen machen kann. 😉
Außerdem habe ich ein paar wirklich gute C-Mount-Objektive hier, die ich mal wieder verwenden wollte.

Die J1, in schnuckeligem Weiß, hat mich nur denen Gegenwert von zwei Kisten Bier gekostet – und das in einem sehr gute Zustand!

nikon1

Das weiße 10-30 war allerdings nicht dabei. Die 1Nikkor-Objektive sind auch gebraucht noch ziemlich hochpreisig, vermutlich gerade weil nicht so viele auf dem Markt sind. Aber mit ein bisschen Geduld findet man eines, das deutlich im zweistelligen Bereich bleibt.
Nun, das ist nun also eine Kamera, die in etwa eine Brennweite von 28 bis 80mm (Kleinbilld) bietet und das bei einer nicht wirklich beeindruckenden Lichtstärke.

Wenn aber die C-Mount-Linsen ins Spiel kommen, lässt sich solch ein Set wunderbar komplettieren:

 

nikon1setc
C-Mount-Parade (v.l.n.r.): Schneider-Kreuznach Xenoplan 1.7/17, Cosmicar/Pentax 1.4/25, dahinter als günstige Alternative „TV Lens 1.4/25“, Risespray 1.6/35 und ein Fujian TV 1.4/50.

 

Das Schneider-Kreuznach Xenoplan 1.7/17 und das Cosmicar/Pentax 1.4/25 genießen völlig zu recht einen ausgezeichneten Ruf unter Fans und sind nicht ganz so günstig zu finden. Doch auch hier gilt: Geduld lohnt sich. Ich habe die beiden Objektive schon seit einigen Jahren und bisher immer der Versuchung widerstanden, sie zu verkaufen.
Die fernöstlichen „TV Lens“-Modelle, manchmal unter dem Label „Fujian“ angeboten hingegen kosten nur um die €30,- pro Stück. Und meine neueste Errungenschaft ist das „Risespray“, relativ groß für ein C-Mount-Objektiv aber auch überrraschend gut. Gut verarbeitet macht es richtig Spaß, dieses lichtstarker 35er.
Dieses Set entspricht (auf Kleinbildgerechnet) etwa folgendem:

  • 1Nikkor 3.5-5.6/10-30 VR (~ ca. 28-80mm KB)
  • Schneider-Kreuznach Xenoplan 1.7/17 (c-mount ~ ca. 45mm KB)
  • Cosmicar/Pentax TV Lens 1.4/25 (c-mount ~ ca. 70mm KB )
  • TV Lens 1.4/25 (c-mount ~ ca. 70mm KB )
  • Risespray 1.6/35 (c-mount ~ 95mm KB)
  • TV Lens 1.4/50 (c-mount ~ 135mm KB)

Mit ein bisschen Geduld und Suchen lässt sich das komplette Set (Kamera + Objektive) für unter €300,- finden.

Auch wenn ein starker Weitwinkel fehlt (dann wird es nämlich doch teuer!) ist das ziemlich komplett. Den Telebereich kann man, wenn man denn möchte, sehr leicht nach oben durch ein günstiges M42 135er KB-Objektiv (oder so) ergänzen.

Wer nicht in Kauf nehmen möchte, mit den C-Mount-Objektiven im M-Modus fotografieren zu müssen, der kann sich in Fernost einen Chip-Adapter besorgen, welcher der Kamera vorgaukelt, es sei ein Nikkor-Objektiv dran. Dann klappt auch der A-Modus.

 

 

Neues Jahr, neues … ähm… Equipment?

Es sind ein paar Sachen bei mir eingezogen in den ersten Tagen des neuen Jahres.

Zum einen habe ich für wenige €€ eine originalverpackte Polaroid iZone gefunden, damit ich endlich den alten Film ausprobieren kann, der mir im Dezember über den Weg gelaufen ist.

izone1

Resultat: Kamera funktioniert, Film ist vermutlich völlig eingetrocknet. 😉

Außerdem – und das ist das eigentliche Highlight für den Januar – brachte die liebe Dame von der Post mir eine Fuji X100 – das „klassische“ Modell:

x100

Die Kamera kam mitsamt einer kompletten Ausstattung aus Leder-Bereitschaftstasche (sowas mag ich ja total), 4 Akkus, Streulichtblende, Thumbs-Up und eine Buch zur Kamera. Bin sehr gespannt darauf, die Lady einmal auszuführen. Nach London im Frühjahr kommt sie bestimmt mit.

Überaus gefallen haben mir auch zwei der Objektive, die erst seit Kurzem bei mir sind.

Anastigmat1

Das Rodenstock Trinar-Anastigmat 4.5/105, das aus einer Hapo 5, einer Mittelformat-Balgenkamera aus den 50ern, stammt und per 3D-Druck und Adapter an eine Sony adaptiert wurde liefert einen wunderbaren „Vintage“-Look.

Anastigmat2

Und das Meyer Optik Telefogar 3.5/90 gilt ohnehin als Geheimtipp – und das völlig zu recht!

 

Telefogar1
Ja, ja, ich weiß, das Objektiv ist vorne staubig. 😉

 

Telefogar2

Außerdem landete eine Leidolf Lordox bei mir, mit der ich mich aber noch eingehend beschäftigen muss. Immerhin ein Film ist drin. 😉