Ein Fest(ungs)-Tag mit Meyer-Optik

Oh weh! Schon wieder so ein Wortspiel. Wieso nur? Na, weil ich eben so bin. 😉

Gestern verbrachte ich den Tag auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz auf Einladung von Meyer-Optik Görlitz. Für mich war es ein „Fest-Tag“, denn es war nicht nur der erste komplett freie Tag, den ich seit Wochen hatte, ich durfte auch mit so ziemlich all den lieferbaren Objektiven von Meyer-Optik spielen – und ein tolles Modell hatten sie auch noch organisiert. Doch Schritt für Schritt…

Nachdem wir, ein kleiner Kreis von Fotografen, eingetrudelt waren wurde zunächst der Tag bei einer Tasse Kaffee besprochen. Benedikt Hartmann von Meyer-Optik informierte und kurz und kurzweilig über die Geschichte der Objektive – im Gegensatz zu den oft von vielen in Foren geargwohnten Bedenken auch sehr offen.
Den Vormittag verbrachten wir damit, die Objektive aus dem Peli-Case zu nehmen und auszuprobieren, um herauszufinden, welches „unser“ Objektiv für den Nachmittag werden sollte. Ich adaptierte die Objektiv-Typen an meine Sony A7II und konzentrierte mich in erster Linie auf diejenigen, die ich noch nicht kannte.

 

Besonders gespannt war ich auf den Prototypen des APO-Makro-Plasmat 105, den Benedikt auch dabei hatte. Meine Wahl für den Nachmittag fiel auf diesen Prototypen und auf das Nocturnus 0.95/50 III.
Nach dem organisierten Mittagessen verlegten wir die Location etwas weiter und Benedikt überraschte uns mit einem Profi-Modell, von dem wir Portraits fotografieren durften. Da die Gruppe sich nicht nur sehr gut verstand sondern auch familiär-klein war, artete das auch nicht in ein „Rudel-Schießen“ aus, im Gegenteil, es ermöglichte uns individuell mit der zauberhaften und durch und durch professionellen Yaiza Hofmann zu arbeiten. „Arbeiten“? Nein, das war das reinste Vergnügen. Die Chemie stimmte und das Wetter bot uns tolle Möglichkeiten.

Hier eine kleine Auswahl der Ergebnisse:

Alle Fotos sind nur „quick’n’dirty“ bearbeitet, ich wollte ja herauskitzeln, was mit den Objektiven so möglich ist und wo die Besonderheiten der Linsen liegen.

Benedikt, Yaiza, das hat einen Riesenspaß mit euch gemacht. Danke!!

„Studis aus Marburg“

Vor einiger Zeit habe ich ja bereits über eine Kooperation zwischen RetroCamera und Meyer-Optik geschrieben: „Der beste Kaffee in Marburg„.

Inzwischen sind auch meine „Studi-Portraits“ auf der Meyer-Optik-Website online: >>deutsch<< und >>englisch<<.

Da aber für die Website nur jeweils ein Foto pro Person ausgesucht wurde und ich auch nicht so 100% zufrieden mit der Darstellungsqualität dort im Blog bin – die Fotos wirken auf mich ein wenig unscharf – möchte ich hier mehr Fotos aus dieser Session in meinem Blog zeigen.

Aufgenommen wurde die Bider ausnahmslos mit einem Meyer-Optik Somnium 1.5/85 an meiner Nikon Df, meist bei Offenblende oder abgeblendet auf höchstens f/2.8, da die Besonderheit des Objektivs bzgl. der Bokeh-Highlights herauskommen sollte.

MOSomnUni_026

Alles passiert bei natürlichem Licht, lediglich unterstützt durch einen Goldreflektor. Die Nachbearbeitung erfolgte per Lightroom CC, Photoshop CC und ein kleinwenig mit PortraitPro für die Feinheiten.

Einen lieben Dank an meine Studierenden! Es hat enorm viel Spaß gemacht mit dieser tollen Truppe!

Am Himmel tut sich was…

Modellflug-125

Voriges Wochenende konnte endlich das lange geplante Treffen mit den Marburger Modellfliegern stattfinden. Bei tollem Sonnenschein habe ich Portraits von den Piloten und ihren Fluggeräten gemacht. Daher wird dies mal wieder ein sehr bildlastiger Artikel, ohne viel Text.

Es ist schon erstaunlich mit wie viel Liebe sich um die kleinsten Details gekümmert wird…

… und mit welch großem Geschick die Flugzeuge, Hubschrauber und Drohnen dann geflogen werden.

Nicht ohne Stolz präsentieren daher die Modellflug-Piloten ihre Fluggeräte:

Bei diesem interessanten Hobby gilt, wie bei uns Fotografen: „The difference between men and boys is the price of their toys.“ 😉

Lieben Dank an den Modellflug KVfL Marburg für den schönen Nachmittag!

CrossFit-Foto-Session

Schon vor etwa 25 Jahren habe ich meine Freizeit mit drei Hobbys verbracht: Sport, Lesen und Fotografieren. Im Studium rückte das Fotografieren in den Hintergrund und Sport und Lesen gewannen an Bedeutung. Nach dem Studium wurde der Sport vom Fotografieren mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt. Seit etwa 1/4 Jahr hat der Sport – endlich! – wieder mehr Platz in meinem Leben eingenommen. Grund ist die Neueröffnung einer CrossFit-Box in meiner Nähe, durch einen ehemaligen Schüler, jetzt Freund, der zudem auch noch ein exzellenter Physiotherapeut ist.

Was liegt da also näher als zwei der drei Lieblingsbeschäftigungen zu kombinieren und eine Foto-Session mit einigen der CrossFit-Athleten von „Iron Rocks CrossFit Marburg“ zu machen?

Ich hatte mir vorgestellt, zwei verschiedene Arten von Portraits zu machen, einmal eine Art „Headshot“, der etwas die Umgebung der Box miteinbezieht und einmal einen WOD-Shot, also ein Portrait während einer „Workout-of-the-Day“-Übung, die sich die Athleten selbst aussuchen konnten.
Zudem sollte der „rustikale“ Character des CrossFit erhalten bleiben (daher habe ich mir nur einem entfesselten, durch einen Reflektor diffuser gemachten Blitz fotografiert, um Schatten zu erhalten), gleichzeitig aber auch der Spaß vermittelt werden, den dieses hochintensive Training einfach macht!

Die Headshots

TeamPort700
Der Autor dieses Blogs und Fotograf dieser Bilder (unten links) musste seinen Headshot aus einem Blitz-Probefoto generieren, einfach weil wir vergessen haben, von mir ein „richtiges“ Fotos zu machen. 😉 Bei den Farben habe ich ein wenig herumgespielt, bis hin zur S/W-Umwandlung.

 

Unser Coach, Sebastian, muss bei dieser Collage natürlich in die Mitte:

Coach

Solche tollen und gut gelaunten Models fotografiert man gerne. Die zwei Stunden (eine am Freitagabend, eine am Samstagvormittag, direkt vor dem Team-WOD) haben echt viel Freude gemacht!

Die WOD-Shots

TEAMCol
Oben links hört man Coach Sebastian rufen: „So, Leute! Auf geht’s!“ 😉 Und Fabian, unser Jüngster hat da in der Mitte immerhin 60 kg im jerk – und lacht dabei. Nicht schlecht, Fabi!

Ich freue mich schon auf die nächste Session und auf das nächste WOD. Im Moment muss aber erst einmal der Muskelkater vom WOD am Freitag vergehen, in dem ich in 40 min 5850 kg gehoben habe. Und man mag es kaum glauben, das macht einen Höllenspaß!!